Dienstag, 27. Januar 2026

Das letzte und das erste...

 ... Sockenpaar wurden fast "nahtlos" nacheinander gestrickt. 

Das erste Sockenpaar zog sich allerdings ewig in die Länge, obwohl es nur Socken für den dreijährigen Buben wurden. Aber das Garn, obwohl eine schöne Färbung, fühlte sich nicht gut an, recht dünn und schlüpfrig. Auch das Schwarzwaldzöpfchen verbesserte die Strickfreude nicht. So wurden die Socken zum "Zugprojekt". Da ich im Dezember aber mehr Zeit beim Warten auf verspätete Züge auf eiskalten Bahnsteigen als im Zug selbst verbrachte, zogen sich auch die "Zugsocken", zeitlich,  nicht räumlich. 

Zwischen den Jahren zog ich das Fertigstricken dann durch. Immerhin.   

 StrickTechnische Daten:

48 Maschen  
Muster: Schwarzwaldzöpfchen
Fußlänge bis Spitze: 42 Reihen
Gewicht:  38g
 
 

Montag, 26. Januar 2026

Schnee unter der Alb...

Wie angekündigt setzte gestern nachmittag Schnee ein, dazu recht milde Temperaturen. Kurz vor 15 Uhr war ich vom - der immer noch vorhandenen Erkältung geschuldet nur kurzen - Spaziergang wieder zuhause. Pünktlich zum Biathlon. 
Kurz darauf setzte der Schnee ein und blieb liegen. Selbst die Straße wurde weiß. Der Gehweg auch. Dann kam der Gatte nach Hause und griff sofort zur Schaufel, den Gehweg zu bahnen.   
 
Nach dem abendlichen Kartoffelgratin zog es ihn wieder nach draußen; zu später Stunde noch einmal. Und früh am Morgen noch einmal. Da war es auch nötig.   
Ich griff währenddessen zur Kamera, dieses besonderen Lichtes willen, wenn der Tag erwacht.
Nachbars Küchenlampe verbreitete im Garten das Gefühl von "Zuhause" und "Geborgenheit".


Das Auto in der nächsten Straße setzte einen kleinen warmen Lichtakzent. 
 


 
 
Der  mächtige Nussbaum hatte sich in einen weißen Mantel gehüllt,
die Felder unter eine weiße Decke gestreckt.  
 
Die weiße Pracht wird nicht lange halten. Der Schnee ist weich und klebt. Schneemann-Schnee.  
 
 
Draußen wird es immer heller. Vielleicht kommt die Sonne und streut noch eine Portion Glitzer über die 
Winterherrlichkeit!   
Viele Menschen überlegen heute, wann es denn bei uns jemals soviel auf einmal geschneit hat. Meine Antwort findet sich unter folgendem Link:  
 
An Heiligabend 2010 war es noch mild. Ich meine, mich zu erinnern, dass es geregnet hat. In der Heiligen Nacht aber setzte Schneefall ein. Er verwandelte Kirche und Dorf in eine weiße Wunderwelt.  
Der Gatte hatte die erkrankte Mesnerin vertreten. Um 9 Uhr sollte der festliche Gottesdienst stattfinden, mit Kirchenchor. So machte sich der Gatte kurz nach 8 Uhr in der Früh, begleitet vom Sohn, beide mit Schneeschaufeln auf dem Rücken, auf den Fußweg durch das Dorf. 1 knapper km. Überall wurde schon geschippt; die Straße war kaum geräumt. Unterwegs sammelte der Gatte noch Freiwillige zum Schippen ein. Der Parkplatz vor der Kirche musste geräumt werden, weil außer dem Pfarrer auch einige KirchenchorsängerInnen mit dem Auto aus der Stadt im Tal zu uns auf den Berg hoch kamen. Kurz vor halb neun fuhren sie ein, die Autos mit den SängerInnen. Der Parkplatz war frei, der Weg zur Kirche geschippt. Die Probe konnte stattfinden, der Gottesdienst auch. Schwach besucht und gut gesungen.
Mein Foto hat es damals sogar als "Leserfoto" in die Zeitung geschafft.  
 

Freitag, 2. Januar 2026

Bilanz 2025 - Stricken und so...

Es ist wie es ist.  So ein richtig guter Beitrag zum Jahreswechsel fällt mir im Moment nicht ein. 

Daher erstmal das Kreativ-Praktische Zurückschauen, was denn war.  

Nähen und Stricken ist im Moment (oder vielleicht auch dauerhaft) so eine Sache. Leider. Der Augen wegen. Nochmal Leider. Einfädeln fällt schwer. Lampen beleuchten und blenden zugleich. 

Beim Stricken verpfusche ich so manche Abnahme an der Sockenspitze. Manchmal geht es auch gut. 

Genäht habe ich leider nur wenig und fast nichts wurde fertig. Ich erinnere mich so aus dem Stand an die mit dem schönen Multicolorfaden bestickte Projekttasche am Anfang des letzten Jahres.; an ein Quilttop, fertig genäht aus einer schönen Stoffserie von Sharon Holland. Es muss noch gelegt und gequiltet werden. Der Ravensbrook Scrappy Jahresquilt von 2024 (!) sollte mal aus Einzelteilen zum Top vernäht werden.. Aber erstmal ist meine Nähmaschine in Kur. 

Und wie ich so überlege und schreibe, fällt mir noch ein. 3 Kissen aus Kokka-Stoffen und zwei kleine Projekttaschen, auch aus Kokkastoffen. Immerhin!  

Dem Blockheads 6 Quiltalong von Modafabrics im Frühjahr und Sommer konnte ich nicht widerstehen, habe munter mitgemracht und bei der Hälfte etwa aufgehört. Aber wenn meine Maschine da ist, mache ich weiter. Das Layout ist erstellt und der noch zu nähende Rest wird hoffentlich bald genäht.  Die Stoffe sind gut abgelagert, aus einer alten Serie von Art Gallery - Midnight - also dunkles Blau. Insgesamt wird das ein dunkler Quilt mit hellen Kontrasten und klassischem Patchwork. 

Dieser Stoff gefällt mir sehr - Sommerhäuser. Strandhäuser am Meer. 

Das erinnert mich, dass ich gerne einen Häuserquilt nähen möchte. Es gibt einen schönen bei "A Quilting Life"; und da wäre auch noch - endlich - ein Baumquilt.  Pines!

Zum Stricken:

Insgesamt habe ich 5597 g an Garn verstrickt, das Allermeiste aus dem vorhandenen Wollbestand und aus feinem Faden, sprich: Sockengarn. Wolle gekauft habe ich wenig, den Schachenmayr Fabrikverkauf gibt es seit bald einem Jahr nicht mehr. Für viele Strickerinnen aus dem weiten Süden war das Werk in S.  immer wieder eine Anlaufstelle; die alte Fabrikhalle, dann ein Laden im Städtchen, dann wieder in der Fabrikhalle. Es ging gar nicht (nur) um Schnäppchenpreise, sondern auch ums Schauen und Stöbern. Inspiriert werden. Manchmal habe ich auf dem Heimweg von der Arbeit nur ein bisschen gestöbert, wenig, manchmal mehr  gekauft und mich an all der Herrlichkeiten gefreut. Auch mit den Frauen vom Personal war immer ein gutes, nettes Gespräch, eine hilfreiche Antwort oder Aktion möglich. Viele langjährige KundInnen, auch ich, hatten Tränen in den Augen, wenn wir uns in aller Form verabschiedeten. Ein Traditionsbetrieb weniger, wenn auch tatsächlich nur das Lager und der Verkauf übrig geblieben war. 

Die Alpaca Ckassico, die ich dort ganz zum Schluss noch aus dem an sich schon leeren Regal geklaubt habe, hat für zwei Bubenpullover gereicht. 


Für einen Kinderpullover reicht es noch oder für einen gestreiften Pullover für mich, wenn ich noch einige wenige Knäuel eines vergleichbares Garn nachkaufen kann. 

Aber nun zu den "Wolligen" Daten für 2025; meine ravelry-Datenbank ist auf dem aktuellen Stand und besagt für 2025

9 Paar Socken und 1 Paar Sneaker für Erwachsene, 

16 Paar Kindersocken unterschiedlicher Größe.

3 kleine Tücher  und 1 großes Tuch, dazu 1 Männerschal. Das große Tuch lag seit Ewigkeiten ganz unten in einem Korb. Das Lochmuster war anstrengend zu stricken, aber ich bin doch froh, durchgehalten zu haben, den Garn und Farben sind sehr schön. Toujours PARIS von Isabell Kraemer. 

 Die anderen Tücher sind von der Art, die sich munter und "mindless" verstricken lässt. Oft nur rauhrechts! 

1 Pullover für mich kann ich aufweisen, aber irgendwie ist er nicht so geworden, wie ich wollte. 

Das Garn, das ich schon zweimal gerne verstrickt habe und gerne trage, wird eigentlich beim Waschen butterweich und ist schon beim Stricken weich. Das Beige aber fühlt sich irgendwie anders an. Kratziger. Und wurde auch beim Waschen nicht weich. Außerdem steht mir Beige nicht, da helfen auch die pink-lila Streifen nicht. Schade. 

 


Die 3 Kinderpullover dagegen haben mir Freude gemacht. "Kukka" von rosa pe; und den "Hans Sweater". Dazu noch eine Bubenjacke aus vielen bunten Resten, die leider nicht ganz passt. Die Ärmel sind zu lang. Deutlich. 

1große Mütze habe ich gehäkelt sowie  einen Wollkorb, ebenfalls gehäkelt.

Das war ein schnelles Projekt, sportlich mit der Nadel fuchtelnd und ruck zuck fertig. Der Korb sieht gut aus und die Wolle, die in ihm ist, auch. 

Ansonsten: Babymützen für die Frauenklinik. Insgesamt 32 Stück.  29 habe ich bei den dortigen Hebammen abgegeben. 2 sind noch unvernäht und  1 Mütze ist noch in der Innentasche meines Talars. Diese Mütze habe ich am Heiligen Abend im Gottesdienst verwendet und mich damit in die Schar der KonfirmandInnen eingestellt, die sich überlegt hatten, was sie dem Jesuskind schenken würden. Die Konfirmanden haben das super gemacht. Die einen hatten "praktische" Geschenke genannt, eine Decke,  die wärmt, eine Öllampe, die Licht und Wärme spendet, die anderen dachten auch an Gaben "für die Seele" wie Musik oder ganz einfach Liebe!


Das haben die Jugendlichen richtig gut gemacht, kurz, knapp, gut überlegt und formuliert, sehr vielfältig und individuell. Den Christbaum hatten sie zwei Tage vorher auch geschmückt und so dem Mesner sehr geholfen. 

Und dann haben wir weiterüberlegt, gehört, gesungen.

Gott wird Mensch. In Jesus! Das ist die Frohe Botschaft von Weihnachten und weit darüber hinaus.  

Allen, die hier lesen wünsche ich ein Gutes, Gesundes, Friedvolles und Fröhliches Neues Jahr!

Und all den StrickerInnen und NäherInnen viel Freude an der kreativen Arbeit mit Stoff und Wolle, mit Nadeln und Faden! 

                               

 

Donnerstag, 18. Dezember 2025

Das erste der drei jährlichen Sockenpaare...

 ... ist wie üblich mit dem Nikolaus auf die kalte Alb gereist. 

Fix und fertig gestrickt, aber unfotografiert. Daher nur ein Bild "work in process"

 

Das zweite Paar folgte am vergangenen Montag; wie jedes Jahr Mitte Dezember. Auf den Tag genau.

 

Das dritte folgt dann an Weihnachten. Demnächst also.  

Mittwoch, 17. Dezember 2025

Socken für die beiden Buben

 Irgendwann Anfang Herbst habe ich beim Discounter  eine Packung 6fach Sockengarn gesehen, in "Männerfarben". Das kam  mir gerade recht, denn vom 6fach Garn habe ich nur noch sehr bescheidene Vorräte. Das Garn hat dann für zwei Paar Bubensocken locker gereicht - eines für den großen B. und eines für den kleinen J. 


Eines davon ist unfotografiert auf die kalte Alb oder in die schöne Universitätsstadt gereist; das andere zeige ich hier. Da sie sich aber sehr ähnlich sind, auch in der Größe, habe ich keine Ahnung mehr, wer welches bekommen hat.  


 

So ist das, wenn  die Konzentration und Ordnung beim Fotografieren, Posten und bei ravelry Einstellen  abhanden kommt... 

Dienstag, 16. Dezember 2025

Zur Schnecke gedreht...

 ... ist auch dieser Schal; 

 

gestrickt nach dem gleichen Prinzip wie vor kurzem schon gezeigt. Das lässt frau entspannt stricken. Es braucht keinen Blick auf eine Anleitung, kein Nachzählen.  

Kraus rechts, glatt recht und dasselbe nur mit Löchern kann beliebig variiert werden - oder gestrickt, bis der Faden zu Ende ist.  

 Verwendet habe ich ein sehr flauschiges Sockengarn vom Wolle Rödel. Das Farbspiel von rosa zu pink und wieder zurück mag ich sehr. Allerdings war das Garn für meinen Geschmack doch etwas zu flauschig für Socken. Daher habe ich umdisponiert und das Ganze wie oben beschrieben mit einer 3,5mm Seilnadel gestrickt - solange, bis das Garn eben noch zum Abketten reichte. 

Ich mag den Schal. Socken wären  mir wahrscheinlich zu warm geworden! 

 

Und den Kontrast zu den gelben Gingkoblättern, den mag ich auch sehr! Letztes Herbstgold. Jahr für Jahr.  

Montag, 15. Dezember 2025

Mit diesem Feuerwerk...

 von Himmelsfarben zog heute der Morgen auf. Ich war schon früh am Schreibtisch.

 Und freute mich über die Gratulation zum heutigen Tag. 

Voller Erinnerungen bin heute, an den Morgen vor genau 34 Jahren. Im Krankenhaus Kirchheim. Erschöpft und überglücklich! Auch da zog der Tag auf, hell und klar. 



Das letzte und das erste...

 ... Sockenpaar wurden fast "nahtlos" nacheinander gestrickt.  Das erste Sockenpaar zog sich allerdings ewig in die Länge, obwohl ...